Traditionelles Yoga

Heutzutage bewegen wir unseren Körper zu wenig und meist auf einer einseitigen Art und Weise. Unser Gehirn läuft hingegen auf Hochtouren, so viel Input hatte noch keine Generation vor uns. Das Resultat von diesem Ungleichgewichtes können Unruhe, Schlafstörungen und körperliche Schmerzen sein.
Mit Yoga kommt unser unbeweglicher Körper zu mehr Bewegung und und unser unruhiger Geist zur mehr Ruhe. Es macht uns körperlich & geistig flexibler und stärker.
Das Ziel der Asanas (Yogaübungen) ist nicht das Erreichen einer bestimmten Dehnung, sondern Körper und Geist „unter Kontrolle“ zu bringen.
Mit zunehmender Körperbeherrschung beherrschst Du auch Deinen Geist erfolgreicher und kannst Dich besser fokussieren, Aufgaben leichter meistern und ebenso besser „loslassen“ , wenn es nichts zu leisten gibt.

Hier findest Du die aktuellen Kurse.

 

Unterricht
In meinen Kursen fließen Elemente des traditionellen Tantra-Yogas, Hatha Yoga und stellenweise Atemübungen aus dem Kundalini-Yoga zusammen. Mal richte ich den Körper aus, mal lasse ich Dich Deine eigenen Erfahrungen machen um Deine Selbstwahrnehmung zu stärken. Du sollst wieder lernen Deine Grenzen zu spüren, diese zu akzeptieren und mit Geduld und Liebe zu erweitern. Was langsam wächst wird stark und nachhaltig. 
Neben den Asanas (körperliche Übungen) werden ebenso Pranayama (Atemübungen) und für Fortgeschrittene auch Bandhas („Energieschlösser“) geübt. Der Atem wird oft als die Brücke zwischen Körper & Geist beschrieben und durch dessen bewußten Einsatz wird die Verbindung zwischen Dir und Deinem Körper gestärkt. 

Jeder macht seine Übungen in dem Maße, wie er sie ausführen kann. Hier soll kein Konkurrenzdenken herrschen, sondern Erkenntnis und der stetiger Prozess steht im Vordergrund. Wer den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, das „Shiva-Shakti-Prinzip“ (im chinesischen das“ Yin & Yang“) einmal wirklich verstanden hat und es in seinem Leben integriern kann, ist ein erfolgreicher Yogi!

Tantra Yoga
Das Wort „Tantra“ (Sanskrit तन्त्र ) wird hier im Westen leider zu oft nur mit Sex in Verbindung gebracht. Tatsächlich sind die tantrischen Schriften ein Teil der Veden (jahrtausend alte Bücher des Wissens über das „Wissen des Lebens“ – Ayurveda).
Die eigentliche Bedeutung ist „Gewebe, Kontinuum, Zusammenhang“ und kann auch als „allumfassendes Wissen“ oder „Ausbreitung des Wissens“ übersetzt werden. Tantra betrachtet alle Dualitäten wie Schwarz-Weiß, Richtig-Falsch, Männlich-Weiblich,… als Eins und räumt alle Dogmen aus dem Weg.
Tantra Yoga ist eine weichere, meditativere und mystischere Form des Hatha Yogas. Es erweckt das Bewusstsein für den subtilen Energiekörper und lehrt uns, dass unser Körper nicht nur eine Zusammenreihung verschiedener Muskeln und Knochen ist.
Es stärkt die Weiblichkeit, das Zarte und Annehmende in uns, das in der heutigen konkurrezorientierten Gesellschaft definitiv zu wenig  Raum erhält. 
Yoga lehrt dem Körper zu meditieren. Und Meditation bringt uns ein Stückchen näher zu uns Selbst. Sie hilft Dir, dich besser kennen zu lernen und den Weg zu bestimmen, der wirklich für Dich vorgesehen ist.